CONTI in der neuen regulierten Welt

12.08.2013

Nicht zuletzt inspiriert von der vielmals zitierten Finanzkrise sah sich der europäische Gesetzgeber veranlasst, alle sogenannten "Alternativen Investmentfonds" (AIF) mit einem komplexen Regelwerk zu normieren. In erster Linie sollten Private Equity- und Hedge-Fonds dadurch reguliert werden; aber auch der geschlossene Fonds in der Rechtsform der GmbH & Co. KG, also das bekannte Modell für Schiffsbeteiligungen in der "KG-Form", wie CONTI sie Anlegern anbietet, wird unter einem "AIF" subsumiert.

Die Europäische Union (EU) verfolgt damit das Ziel, die Risiken dieser Anlagen transparenter zu machen, um Investoren einerseits und die Finanzmarktstabilität andererseits zu schützen. Die Bundesregierung wird dieser Anforderung gerecht mit dem Kapitalanlagengesetzbuch (KAGB), das am 22.07.2013 in Kraft trat. Der deutsche Gesetzgeber legte in manchen Punkten strengere als von der EU geforderte Maßstäbe an, insbesondere an den Stellen, bei denen es um den Anlegerschutz geht.

Zentraler Gedanke des KAGB ist es, dass jeder AIF (d. h. Fonds) künftig grundsätzlich nur noch durch eine bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassene Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) herausgegeben und verwaltet werden darf.

Um die angesprochene Erlaubnis als KVG zu erhalten, gilt es, hohe organisatorische Standards zu erfüllen, insbesondere hinsichtlich des Liquiditäts- und Risikomanagements. Dies ist unter anderem auch verbunden mit sehr umfangreichen Dokumentationsanforderungen. Auch die Anforderungen an die künftigen Produkte selbst sind gegenüber den bisher bei CONTI bereits angelegten Qualitäts-Standards nochmals deutlich verschärft: Beispielsweise gilt es, bestimmte Maximalgrenzen bei Währungsrisiko und Fremdkapitalaufnahme einzuhalten.

CONTI hat eine Gesellschaft gegründet, die zukünftig die Aufgaben einer Kapitalverwaltungsgesellschaft wahrnehmen soll. Derzeit werden die regulatorischen Anforderungen umgesetzt, die für den Lizenzantrag erforderlich sind. Damit stellt CONTI die Weichen, um auch in der Zukunft Schifffahrt und Kapitalmarkt zusammenzuführen.

Für Auskünfte steht Ihnen das Team der CONTI CORONA gerne zur Verfügung.

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